Drohnendetektion: HF-Spuren mit PROMAX ATLAS NG
In vielen Bereichen, sowohl zivil als auch militärisch, sind Drohnen mittlerweile wesentliche Hilfsmittel. Trotz ihres Nutzens sind sie eine signifikante und vor allem eine sich entwickelnde Sicherheitsbedrohung. Die Identifizierung unbefugter oder feindlicher Drohnen wird zunehmend komplexer, da die Tarnungsabsichten und die entsprechenden Technologien stetig voranschreiten.
Angesichts dessen wurden etliche Technologien zur Drohnenabwehr entwickelt, wobei PROMAX insbesondere auf die HF-Detektion spezialisiert ist.

Echtzeit-Detektion und Überwachung einer Drohne im Flug durch ATLAS NG.
HF-Überwachung: Wie die Drohnenerkennung funktioniert
Die Drohnendetektion basierte ursprünglich ausschließlich auf passiver HF-Signalüberwachung. Drohnen werden in der Regel ferngesteuert über Funkverbindungen mit Downlink-Signalen (Luft-Boden), die mit geeigneten Funksignalanalysatoren passiv erfasst (abgehört) werden können. Downlink-Signale sind in den folgenden Frequenzbändern unter 6 GHz zu finden:
| Frequenzband | Vorteile | Nachteile | Unterstützt von ATLAS NG? |
| 2,4 GHz | Hohe Innenraumabdeckung | Überlastet, hohes Verkehrsaufkommen | Ja |
| 5,8 GHz | Höhere Bandbreite | Geringe Signaldurchdringung | Ja |
| 433 a 915 MHz | Hervorragende Innenraumabdeckung | Geringere Bandbreite | Ja |
| 1,2 / 1,3 GHz | Höhere Durchdringung als 5,8 GHz | Ggf. lizenzpflichtig | Ja |
| LTE / 5G | Große Reichweite | Infrastrukturabhängig (Mobilfunkmasten) | Ja |
| 6 GHz (Wi-Fi 6E) | Sauberere RF-Umgebung | Aufstrebende Technologie | Ja |
- 2,4 GHz. Telemetrie, Steuerung und Video. Es ist das am häufigsten genutzte Band, das eine hohe Reichweite und eine gute Signalpenetrationsleistung bietet. Dieses Band wird für WLAN- und Bluetooth-Anwendungen sowie für unzählige andere Dinge genutzt und ist daher zeitweise sehr überlastet.
- 5,8 GHz ebenfalls für Telemetrie, Steuerung und Video. Es bietet eine höhere Bandbreite mit geringerer Interferenzwahrscheinlichkeit als 2.4 GHz, hat aber Probleme mit Hindernissen wie Bäumen oder Wänden.
- 433 MHz 868 MHz, 900 MHz, 915 MHz werden auch für die Langstreckensteuerung mit hervorragender Penetration und Reichweite, aber geringerer Bandbreite verwendet. Nach unserem Wissen gibt es keine Drohnen-HF-Spuren unter 400 MHz.
- 1,2 GHz / 1,3 GHz wird manchmal für Langstrecken-FPV-Video verwendet. Es durchdringt Hindernisse besser als 5,8 GHz, ist jedoch nicht immer lizenzfrei.
- LTE / 5G: Viele kommerzielle Drohnen nutzen jetzt Mobilfunknetze (4G/5G) für ihren Downlink. Dies bietet eine nahezu unbegrenzte Reichweite, sofern eine Funkmastabdeckung vorhanden ist.
- 6 GHz (Wi-Fi 6E): Einige neuere Systeme untersuchen das 6-GHz-Band auf der Suche nach weniger überlastetem Spektrum.
Präzisionsdetektion mit ATLAS NG
Der Atlas NG bietet unseren breitesten Erfassungsbereich, der darauf ausgelegt ist, Signale in jedem dieser kritischen Bänder (von 5 MHz bis 6 GHz) zu erfassen, und verfügt über einige äußerst nützliche Werkzeuge, um die Funkspur einer Drohne zu erkennen: den Heatmap-Spektralmodus und das Spektrogramm.

Detailansicht des Spektrogramm-Modus zur Erkennung von Drohnensignalen.

Detailansicht des Spektrogramm-Modus zur Erkennung von Drohnensignalen.
Im Folgenden wird die Nutzung beider Funktionen im Analysator anhand von zwei Videos veranschaulicht:
PROMAX steht seinen Kunden seit über 60 Jahren zur Seite: mit hochmodernen Messsystemen und maßgeschneiderten Konzepten.
MASSGESCHNEIDERTE LÖSUNG ANFRAGEN ›PROMAX ist ein führendes Unternehmen mit Schwerpunkt auf Mess- und Prüfsystemen und Technik für die Ausstrahlung und Verteilung von TV-Signalen. Die Produktpalette umfasst Messgeräte für die Installation und Wartung von Kabel-, Satelliten- und terrestrischen TV-Anlagen sowie Neuentwicklungen im Bereich optischer und wireless-Netzwerke, FTTH- und GPON-Analyser, DVB-T Modulatoren und IP-Streamer bzw. Konverter (ASI, DVB-T).
Español
English
Français
Italiano
Русский